Christian Borngräbers Blog
CeBIT 2010 Drucken

Vorneweg: Ich frage mich ganz ehrlich, ob es irgendjemanden gibt, der für die CeBIT-Karten Geld bezahlt hat. Nachdem ich mich wie Oskar darüber gefreut habe, dass ich bei einem Gewinnspiel der Deutschen Bank eine Karte gewonnen hatte, bin ich mit Angeboten wie „Kommen Sie mit uns zur CeBIT" nur so überschüttet worden und hätte letztlich eine komplette türkische Familie mit Tickets aus dem Netzwerkportal XING versorgen können.


Der Zauber der CeBIT, so wie ich ihn das letzte Mal vor geschätzten 11 oder 12 Jahren verspürt habe, existiert nicht mehr. Wir haben uns von 9:30 bis 17:00 auf der Messer aufgehalten und so gut wie alle Hallen zumindest oberflächlich durchlaufen, aber der richtige Kracher blieb diesmal aus. Ganz grundsätzlich subsummiere ich die interessantesten Neuerungen unter folgenden Überschriften.

3D-Fernsehen/3D-Spiele

Es schien, als stünde die Hardwareseite der CeBIT im Fokus der 3D-Anwendungen. Wo man hinschaute, gab es diese formschönen Brillen, die mit ausgefeilter Elektronik bis zu 120 Mal pro Sekunde das Auge blind schalten. Ja, es sind tolle Effekte, die damit produziert werden können und ja, ein Spiel wird realistischer, wenn man das Gefühl hat, dass der Dreck bei DIRT2 direkt ins Gesicht fliegt, aber zu welchem Preis? Momentan scheint die Technik einfach noch nicht ausgereift genug, um Kopfschmerzen bei längerem Spielen wirklich zu unterbinden. Ich habe von mehreren Messebesuchern folgende Aussage oder ähnliches gehört: „Wie soll ich denn mit diesem Geflimmere mehr als eine halbe Stunde lang spielen?". Die freundliche Dame am Nvidia-Stand meinte zwar, dass das an den Halogenleuchten liegen würde, die in der Halle verbaut sind, so recht trauen tue ich dem aber nicht. Ich denke, dass ich noch warten werde, bis die Technik ein wenig ausgereifter oder mein Hirn digitalisierter ist, bevor ich mich mit einer solchen Cyborg-Brille ausstatten lasse.

 

Neuer Personalausweis

Der Staat war mit einem riesigen Aufgebot auf der CeBIT vertreten und hatte dabei vor allem ein Ziel: mach den Bürgern den neuen Personalausweis schmackhaft und zeige ihnen, was man neben der Erfüllung George Orwell'scher Visionen noch alles mit diesem Stück Plastik machen kann.


In der Tat gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für den neuen Perso, der viele Dinge im Leben wirklich vereinfachen kann. Vorbei die Zeit, wo man nach einem Autokauf erst einmal durch halb Berlin fahren musste, um das neue Vehikel anzumelden. Vorbei die Zeit, wo man sich mit Post-Ident rumschlagen musste, um ein simples Tagesgeld bei einer Onlinebank zu eröffen. Und vorbei die Zeit, wo man sich mit den unterschiedlichsten Zertifikaten gegenüber den Behörden zu identifizieren hatte, wenn man es wagte, online mit ihnen zu kommunizieren.
Ich bin gespannt, wie teuer der Ausweis sein wird und wie genau verhindert werden soll, dass der Identitätsdiebstahl im Netz nicht noch ganz andere Züge annimmt.

 

Cloud Computing

Der Megahype der CeBIT, aber doch irgendwie nichts Neues. Mit SETI@home wurde das Prinzip bereits vor 15 Jahren eingeführt und doch scheint erst jetzt so langsam der kommerzielle Durchbruch zu gelingen. Mit immer schnelleren Internetverbindungen wird möglich, dass Anwendungen nicht mehr zwingend auf dem lokalen Rechner geladen und installiert werden müssen. Der User bezieht die Software einfach übers Netz und bezahlt auch nur für die Nutzung. Für Privatanwender mag diese Form des Cloud Computing erst in einigen Jahren interessant werden, doch für Unternehmen zeigt sich schon jetzt, dass die Anschaffung teurer IT-Systeme immer mehr durch den zeitweisen Bezug von Rechenleistung von externen Anbietern via Netzwerkkabel verdrängt wird.


Ich bin gespannt, was sich in den nächsten Monaten bei der Weiterentwicklung der drei Themen tut. Für mich waren das jedenfalls die Highlights der diesjährigen CeBIT und momentan bin ich noch nicht sicher, ob ich mir die Fahrt nach Hannover auch in 2011 wieder antun werde.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 07. März 2010 um 18:16 Uhr
 
Schnäppchenjäger Drucken
Auch wenn wir unseren Florida-Urlaub möglichst flexibel gestalten möchten, habe ich die erste Nacht in Miami zur Ankunftstags-Stressvermeidung vorsichtshalber schon einmal gebucht. Das Internet hat sich hierbei wieder einmal als eierlegende Wollmilchsau erwiesen und mir gleich mehrere potenzielle Schnäppchen ausgespuckt. Die Wahl ist letztendlich auf das Newport Beachside Hotel & Resort im Norden von Miami gefallen. Das Doppelzimmer kostet für eine Nacht inklusive alles Taxes und Fees doch tatsächlich nur 68$. Und das ist nicht der "pro Person"-Preis, sondern gilt für das Zimmer. Wahnsinn! Vielleicht liegts ja doch an der Urlaubszeit, mitten in der Hurricane Season :-). Oder aber doch an den Internetpreisen. Ich denke, dass die großen Hotelbroker Überkapazitäten der Hotels zu günstigen Preisen einkaufen und diese dann auf den einschhlägigen Seiten verscherbeln. Mir soll das eigentlich auch egal sein. Ich werde meinen Laptop mit nach Florida nehmen und dann je nach Laune die Zimmer einfach im Internet buchen.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 10. Juli 2009 um 12:25 Uhr
 
Südtirol - wir kommen Drucken

Auch wenn die Blogeintragsdichte meiner Seite hier etwas anderes vermuten lässt, ist in den letzten Wochen durchaus einiges passiert. Aus diesem Grund gibt es heute mal keinen besonders lustigen, satirischen oder wie auch immer besonders gearteten Artikel von mir, sondern einfach nur ein kleines Update :-).

Die letzte Klausur dieses Semesters (wenn man die verschobene Statisitkklausur mal außer Betrachtung lässt :-)) ist morgen dran und dann ist es auch nicht mehr lange bis zum großen Wandertrip nach Südtirol. In zwei Wochen werde ich um diese Zeit schon in Meran sein und hoffentlich schon die ersten Südtiroler Sonnenstrahlen genießen, bevor es dann nach einer Übernachtung rauf in die Berge geht. Ich bin schon richtig aufgeregt und freue mich wie ein kleines Kind auf diese Tour. Sicher, es ist keine Hochgebirgsextremtour, aber die 100 Kilometer in 5 Tagen werde ich wohl trotzdem körperlich merken. Auch wenn die Tour an sich nicht woviel kostet, ist die Ausrüstung doch teurer als gedacht. An einer anderen Stelle werde ich hier sicher noch einmal genauer berichten, mit welchen Dingen mein großer Deuter-Rucksack denn letztendlich gefüllt war.

Ein großer Vorteil dieses Urlaubs ist eindeutig, dass ich während dieser Zeit keine Tastatur und auch keine Maus bedienen kann. Vielleicht erholt sich mein rechter Arm ja in den luftigen Höhen der Alpen wieder und lässt die Entzündung im Ellenbogen zurückgehen. Vor 15 Minuten bin ich vom Orthopäden zurückgekommen und habe gleich eine neue Bandage im Gepäck - die EpiTrain von BAUERFEIND. Leck' mich am Arsch, 96€ hätte dieses Bandage gekostet, wenn ich sie denn hätte aus meiner eigenen Tasche bezahlen müssen. Mit 6,04€ Zuzahlung bin ich da doch noch ganz gut weggekommen. Da will doch einer meinen, dass Gesundheitssystem in Deutschland wäre schlecht.

Bornidesign.de läuft momentan auch ganz gut. Die ersten Aufträge fliegen nach und nach rein und das erste richtige Projekt nach Firmengründung ist nun auch, zumindest was das Design und das Layout angeht, fertig. Nun ist es an den Machern von www.viersinds.de, die Seite mit Leben zu füllen. :-)

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 10. Juli 2009 um 12:27 Uhr
 
Epicondylitis humeri radialis Drucken

Dieses Wortungetüm wird gemeinhin auch als Tennisarm oder seit Neuestem auch als Mausarm bezeichnet. Tolle Sache, sag ich euch. Würde ich jedenfalls nicht weiterempfehlen. Im letzten Sommer hat das mit anfangs leichtem und sporadischem Schmerz angefangen und sich im Laufe der letzten Monate verschlimmert. Da der (eher scherzhafte) Alternativvorschlag meines Orthopäden, ich solle doch einfach keine Computermaus mehr benutzen, meinen Geschmack nicht getroffen hat, laufe ich ab jetzt mit einer mehr oder wenigen tollen Kombi aus Unteramschnalle und Handgelenkbandage rum.

Ich freue mich schon auf den Hochsommer, wenn ich dann Bandage, langes Oberhemd und Sacko kombinieren darf. Ob Deo auch auf dem Unterarm funktioniert?

Pünktlich zum Pfingstwochenende dürfen wir unseren Nachbarn auf dem angrenzenden Balkon nun beim Frühstücken zuschauen. Die Immobilienverwaltung Niels Berresheim hat sich mal wieder als Genie der Koordination profiliert, sodass der Abbau der Trennwand auf unserem Balkon am Donnerstag erfolgte. D'oh...schade nur, dass die Arbeit der Handwerker noch trocknen musste. Aber na ja, mittlerweile sind wir einiges gewohnt, was diese Immobilienverwaltung angeht. Wohnung toll, Hausverwaltung unzuverlässig.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 10. Juli 2009 um 12:27 Uhr
 
Projekt #12548 Drucken

Auch ein Stadtmensch ist eben nur ein hochentwickeltes Säugetier und so ein Tier braucht Platz. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Ein Ausweg aus der beengenden Umarmung der Stadt ist ein Kampf mit den Elementen. Und wobei kann man das am Besten ausleben? Beim Segeln!

Mein neuestes Projekt ist also "Segeln lernen" und ich hoffe, schon am Ende dieses Sommers ein vernünftiges Niveau erreicht zu haben, um den Binnen-Segelschein in Angriff zu nehmen. Der Ausflug mit Jerry hat am Donnerstag jedenfalls enorm viel Spaß gemacht und wenn man sich ein wenig anstrengt, dann versteht man die unzähligen Fachbegriffe beim Segeln auch relativ schnell. Mein neues Buch von Steve Slight "SEGELN - Das neue Praxishandbuch" wird sein Übriges tun, damit mir die Begriffe von A wie Abdrift bis W Winsch  bald nicht mehr allzu fremd sind.

Bis dahin gilt es: pauken, pauken, pauken und dabei nicht vergessen, dass das Projekt #12123 "Master-Studium" auch noch beendet werden muss Laughing.

Alles klar zur Wende?

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 23. Mai 2009 um 15:51 Uhr
 
Vorfreude ist die schönste Freude Drucken
Amerika, aufgepasst, der „cbornator" kommt über den Teich. Nein, nicht Kalifornien, sondern Florida soll es sein. Vor zwei Wochen haben wir nun die Flüge nach Miami gebucht und werden am 31.08.09, also mitten in der Hurrican-Season, nach Miami aufbrechen. Wir haben dann 17 tolle Tage vor uns und somit genug Zeit, die klassische Florida-Rundreise von Miami, über Orlando, Tampa, Fort Meyrs, Everglades und Key West zu bewältigen. Ich freu mich wie ein kleines Kind und bin richtig aufgeregt.

Natürlich wird es auf dieser Seite dann einen ausführlichen Reisebericht geben. An dem Aufbau dieses Bereichs arbeite ich gerade.

Eigentlich sollte es im Sommer ja gen Italien und dann runter nach Korsika gehen, doch der günstige Dollar und die schwüle September-Hitze in Florida machen den Trip erschwinglich.

Doch Italien wird ja nicht ganz von mir in Ruhe gelassen. Ende Juli, nachdem ich alle Klausuren der Phase 4 von 5 „Masterstudium" erledigt haben, geht's mit dem Alex, Carlo und dem Basti aus der Schweiz nach Südtirol zum Wandern. Ja, richtig gehört, Wandern. 100km in 5 Tagen auf dem Meraner Höhenwanderweg. Ich erhoffe mir davon neben dem Testen körperlicher Grenzen auch ein Abschalten vom Rest der Welt. Ich und der Berg, der Berg und ich. Auch hier wird es einen ausführlichen Reisebericht mit vielen Fotos geben. Freut euch drauf.

Doch nicht alles ist so spannend, wie diese beiden geplanten Reisen. Jetzt steht erst einmal das Entrümpeln des Kellers an. Aber wie sagen die Kölner: wat mutt, dat mutt.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 09. Juli 2009 um 16:07 Uhr
 
Das Leben ist kein Ponyhof Drucken

Und damit meine ich jetzt wirklich diese romantische Vorstellung von Ponyhof mit spielenden Kindern, Sonnenuntergang und „lächelnden" kleinen Kinderpferden. Nicht den Ponydreck, nervige Bauernnachbarn und Gestank nach Gülle.


Es geht wieder los. Das Projekt „Master" geht in die Phase 4 von 5. Gestern war der erste Termin im nun mittlerweile vierten Semester und auch wenn es rückblickend scheint, als sei das Schlimmste bereits hinter mir, so ist es doch eine enorme Überwindung, die Hirnzellen wieder von Turbogang auf Lichtgeschwindigkeit zu schalten und zu wissen, dass mein ein oder anderes Hobby in den nächsten Wochen wohl wieder einmal hinten anstehen muss.

Neben meiner Vorliebe für die Welt der digitalen Fotografie und der vor Kurzem gegründeten Firma bornidesign.de, hab ich mir nach drei langen Jahren Abstinenz endlich wieder ein Fahrrad gekauft. Ein Gebrauchtes zwar, aber sehr gut in Schuss. Das musste ich selbstverständlich gleich ausgiebig ausfahren und hab dabei wohl ein wenig übertrieben. Nach 70 langen und kräftezehrenden Kilometern hat mir mein Knie dann eineindeutig mitgeteilt, dass ich jetzt doch lieber aufhören sollte. Man wird eben nicht jünger...

Ach und ja, dieses Semester belege ich sowohl Statistik als auch Recht. Die Wahrscheinlichkeit liegt also in einem signifikanten Bereich, dass ich bald eine dicke Hornbrille trage, aus Angst vor dem möglichen Ereignis eines Atomschlags nicht mehr vor die Tür trete und insgeheim eine Anklage gegen die Finanzkrise vorbereite.

 

fahrrad.de - Markenräder zu Spitzenpreisen
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 30. Mai 2009 um 19:04 Uhr
 
Kampf gegen die Rezession - Die ultimative Waffe Drucken

Ich glaube, dass das seit dem Relaunch der Seite im letzten Jahr die längste Zeit ohne ein Lebenszeichen von mir war. Ja, ich lebe noch. Mir geht es sogar richtig gut.


In einigen meiner vergangenen Blogeinträge habe ich ja schon mehr oder wenige gute Ratschläge von mir gegeben, wie man denn als geneigter Drückeberger die schrecklichen Konsequenzen der dunkelschwarzen Rezessionssturmfront entkommen kann. Doch nun habe ich das ultimative Gegenmittel gefunden:

Einfach eine eigene Firma gründen.

Ich bin nun seit Freitag offiziell ein Einzelkaufmann, Wow, hört sich toll an, wa? Und nein, ich habe meinen Job bei der Bank nicht aufgegeben, noch gefällt es mir da ja ganz gut. Aber so ein kleiner Nebenerwerb kann nun wirklich nicht schaden und da in Rezessionszeiten sowieso eine Tendenz zu vermehrter „Zwangsselbstständigkeit" zu erkennen ist und die meisten dieser neuen Unternehmer einer Webseite benötigen, werde ich diesen Service in der Zukunft anbieten.


Schaut doch einfach mal vorbei auf http://www.bornidesign.de und macht euch ein Bild von meiner ersten eigenen Firma :-)

Schöner Nebeneffekt ist, dass ich nun auch ganz offiziell und ohne Betteln in die METRO komme. Eine tolle Einrichtung, finde ich. Dort gibt es einfach alles. Socken im 50er-Pack für 25€ netto. Nicht schlecht...


Also, das Leben ist kein Ponyhof. Denkt an die Rezession, gründet eure eigene Firma und dann lasst mich eure Webseiten machen. :-)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 17. Mai 2009 um 12:28 Uhr
 
Das Kind im Manne Drucken

Der Rezession trotzend und mit einem dicken Gutschein meiner Eltern bewaffnet, war am Donnerstag kein Halten mehr im Mediamarkt. Das Kind im Manne wurde geweckt und ich habe mir einen Nintendo DS Lite geleistet. Spielspaß in Reinkultur mit Touchscreen und dem guten alten Gefühl, mit dem Daumen die Welt verändern zu können.

Mit Mario, Sonic und Konsorten kommen echte Nostalgiegefühle auf und die verregneten Apriltage können nun kommen. Ebay habe ich dabei als echte Goldgrube entdeckt. Zwischen 20 und 22 Uhr gehen die meisten Spiele zwischen 5€ und 10€ weg und da wäre es natürlich fahrlässig, sich diese Schnäppchen entgehen zu lassen. Ihr habt auch ein DS und wollt Spiele tauschen? Na dann, Mail an mich :-)
Mein Masseur hat sich zwar schon über verspannten Nackenmuskulatur beschwert und meine Daumen fangen langsam an, Hornhaut anzusetzen, aber Mario muss eben durchgespielt werden - komme was wolle. Es muss jedenfalls ein tolles Bild sein, wenn der Typ im Anzug seinen DS rausholt, die Ohrstöpsel einsteckt und „Die Simpsons - Das Spiel" zockt...

 


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 23. Juni 2009 um 21:20 Uhr
 
Deppenapostroph Drucken

Habt ihr euch schon einmal gewundert, ob das Apostroph wirklich zu diesem Wort gehört? Irgendwie sieht das komisch aus? Darf man das so schreiben?

In 99% aller Fälle muss ich euch leider sagen: nein! Es gehört nicht dahin und es hat auch noch nie dahin gehört. Ich bin sicherlich kein Sprachwissenschaftler und auch kein Verfechter der deutschen Sprache in Reinkultur, aber das bedenkenlose „Apostrophieren" geht mir in letzter Zeit ganz schön auf den Wecker.

Den Höhepunkt hat dann Mitte der letzten Woche mein Fitnesscenter geschafft. Am Schwarzen Brett bei der Fitness Company am Alexanderplatz sind die Themen durch gelbe Zettel mit den Aufschriften „Auto's", „PC's" und „sonstige's" vorgegeben. Und, was aufgefallen?
Okay, doofe Frage. Offensichtlicher geht es wohl nicht. Wie kann man nur so unbedacht ein Apostroph setzen? Selbst wann man das englische „Besitzapostroph" übernimmt, dann bedeutet „Auto's" eben nicht die Mehrzahl von Auto, sondern zeigt an, dass dem Auto etwas gehört. Was das am Schwarzen Brett zu suchen hat, weiß wohl nur der liebe Gott.

Wie ich auch an diesem Schwarzen Brett lesen konnte, gibt es sogar schon eine Website, die sich mit dem falschen „Apostrophieren" beschäftigt:

http://www.deppenapostroph.de/

Auf alle Fälle ist diese Seiten einen Besuch wert.

Ich sage hiermit allen To-Do's, Next Step's und ID's den Kampf an und bereite mich auf einen langhaltenden Krieg gegen das Deppenapostroph vor.

 

ImmobilienScout24 - Immobilie suchen, Wohnung, Haus, Grundstück mieten

 


Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 17. Mai 2009 um 12:28 Uhr
 
Sauna(sub)kultur Drucken

 

Was gibt es Schöneres, als zwei grundsolide Saunagänge nach einem anstrengendem Training. Die Muskeln und der ganze Körper können entspannen, der Geist kommt zur Ruhe und der Stress des Alltags kann vergessen werden. So oder so ähnlich, denken wahrscheinlich 99% der regelmäßigen Saunagänger über das Saunieren.

 

Nicht so die Mitglieder der Fitness Company. Was in anderen Saunalandschaften undenkbar ist, wird bei der Fitness Company am Alexander Platz zur gelebten Praxis. Ich dachte immer, dass es ein paar unumstößliche Regeln beim Saunieren gibt.

1. Die Badelatschen bleiben vor der Sauna, um die Keime von „draußen" auch „draußen" zu lassen. Werden die Badelatschen trotzdem mit in die Sauna genommen, so sollten diese nicht als Schutz der Füße vor dem heißen Holz genutzt werden, sondern bleiben auf dem Boden stehen.

2. Das Handtuch dient in erster Linie nicht dem Verdecken eines (höchstwahrscheinlich) enorm kleinen Gemächts, sondern dem Schutz des Holzes vor Schweiß. Das Entstehen eines Schweißsees ist unter allen Umständen zu vermeiden...

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 10. März 2009 um 20:17 Uhr
 
Club der Jahresbesten Drucken

Okay, der Titel ist diesmal wirklich irreführend. Ich entschuldige mich dafür schon einmal jetzt. :-) Ehrlich gesagt, ist die Titelwahl sogar extrem berechnend und eigensinnig. Ich möchte nämlich nur einmal testen, wie wichtig Google meine Seite findet und wie schnell ich mit diesem Stichwort in den Index komme. :-)

Aber nun zum tatsächlichen Eintrag, der heute aber nur kurz ausfallen wird und lediglich ein Video meiner neu erworbenen "Snowboardkünste" zeigt. Oberwiesenthal war toll. Ich habe mich dieses Jahr das erste Mal auf ein Snowboard getraut und es hat wirklich Spaß gemacht. Zwar hab ich es schmerzbedingt nur einen Tag ausgehalten, aber die paar Stunden auf dem Schneebrett waren echter fun. Ich weiß zwar noch nicht so richtig, ob ich auch in Zukunft die zwei Bretter für ein Snowboard stehen lassen werde, aber auschließen kann ich es nicht.

Zur lückenlosen Beweisführung habe ich meine tollkühnen ersten Schritte auf dem Snowboard natürlich auch filmisch festhalten lassen. Mein Dank geht hier vor allem an den Regisseur und Kameramann Wusch. :-)

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Februar 2009 um 21:42 Uhr
 
R.I.P. - Der Vectra ist tot und wurde nun als Chevy wiedergeboren Drucken
R.I.P. - Der Vectra ist tot. Es war eine tolle gemeinsame Zeit, aber wie sagt man so schön: man soll immer dann Schluss machen, wenn es am Schönsten ist.

Die letzte Ehre wird ihm nun von den Jungs der Kyffhäuser Autoagentur in Berga erwiesen, die sich bereit erklärt haben, unser geliebtes Schätzchen zur fachmännischen Verschrottung zu bringen. Und weil wir damit die Umwelt schützen und dem Schrotthändler eine tolle Rendite bringen, bekommen wir vom Staat auch noch zusätzlich 2.500€. Yippiyeah!

Happy Birthday - Ein Chevy wurde geboren.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Februar 2009 um 21:43 Uhr
 
Kampf der Rezession - Extended Edition Drucken
„Zwischen der sozialistischen DDR und der imperialistischen BRD gibt es keine Einheit und wird es keine Einheit geben. Das ist so sicher und so klar wie die Tatsache, dass der Regen zur Erde fällt..."

Irren ist also menschlich. :-) Und auch ich hab mich ein wenig zu früh festgelegt; habe ich das Konjunkturpaket II von Frau Merkel doch in meinem letzten Beitrag über den Kamm geschoren gegeißelt. Es gibt doch tatsächlich etwas, was auch mir was nützt: die Abwrackprämie, Verschrottungsprämie (oder aufgrund der möglichen Förderung von Porsche Cayennes & Co. auch Umweltprämie genannt).

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Februar 2009 um 21:44 Uhr
 
Kampf der Rezession - Director's Cut Drucken
Baum oder Borke? Darüber haben unsere beiden Lieblingsparteien gestern lamentiert und sind dann zu nächtlicher Stunde zu dem Schluss gekommen, dass Borke vielleicht auch gar nicht so schlecht ist.

Der Ober-Holzwurm hat dann in einer eilig einberufenen Pressekonferenz festgestellt, dass die Borke zwar genauso teuer ist, wie der Baum, aber das wäre immerhin noch besser als nur die verfaulten Blätter aus dem letzten Herbst zu kaufen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Februar 2009 um 21:45 Uhr
 
Weisheit erfolgreich ausgelöscht Drucken

Es ist vollbracht. Seit Dienstag, 06.01.2009, 10:00, bin ich ein bisschen dümmer. Die Weisheit hat sich verabschiedet und wird nun für immer fort bleiben. Nichts ist mehr übrig, alles weg.

Diese Woche war voller Beleidigungen. Von „Hamsterbacke" über „Hast du einen Golfball verschluckt" bis „Mhmm, dich hab ich doch schonmal gesehen. Jaaa, Herr der Ringe, dieser Troll da." war alles dabei.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Februar 2009 um 21:45 Uhr
 
Männer-Regeln (die Frauen kennen sollten) Drucken
Aus dem Englischen von http://digo.ws/36/. Übersetzt von Christian Borngräber.
  1. Mädels, bitte lernt einfach, wie ein Klodeckel funktioniert. Ihr seid doch alle schon groß. Wenn er hochgeklappt ist, macht ihn einfach runter. Wir machen ihn hoch, ihr macht ihn runter. Wir beschweren uns doch auch nicht, wenn er mal wieder unten ist.
  2. Geburtstage, Valentinstag und Jahrestage werden von uns nicht als die idealen Gelegenheiten zur Suche nach dem perfekten Geschenk gesehen.
  3. Es gibt Momente, in denen wir nicht an euch denken. Punkt.
    Sonntag = Sport. Das ist wie mit dem Vollmond und den Gezeiten. Da gibt‘s nichts dran zu rütteln.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Februar 2009 um 21:46 Uhr
 
Mein Immunsystem kann mich mal Drucken

31.12.2007: Ich bin im Winterurlaub und krank.
31.12.2008: Ich bin zuhause und krank.


Es gibt sicherlich Körperfunktionen bei mir, die besser funktionieren als mein Immunsystem. Entweder ist es also purer Zufall, dass die Erkältungswellen nun immer zum Jahreswechsel über Europa hinwegrasen oder, und die Theorie vertrete ich, will mein Immunsystem mich nur vor übermäßigem, jahreswechselbedingtem Alkoholkonsum schützen.


Das lass ich natürlich nicht mit mir machen. Heute wird gefeiert, auch wenn es morgen wahrscheinlich heißt: „The Empire a.k.a. ‚Immunsystem‘ strikes back".

Update 01.01.2009: Ja, ich sollte Recht behalten. Auch wenn ich mich gestern sehr zurückhaltend gegenüber Cuba Libre & Co verhalten habe, hat die Erkältung heute noch einmal richtig zugeschlagen. Na dann wünsch ich mir mal "Gute Besserung". :-)

Krankenzusatzversicherung

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Februar 2009 um 21:47 Uhr
 
Ninjas can't catch you if... Drucken
Was passiert, wenn Zeit, Kreativität und eine Menge Photoshopverrückte zusammenkommen?

Richtig, ein Photoshop-Contest. Normalerweise beteilige ich mich bei sowas ja nicht, weil ich gehen die richtigen Freaks "da draußen" :-) eh keine Chance habe, aber bei diesem Contest konnte ich mich einfach nicht zurückhalten.

http://forums.facepunchstudios.com/showthread.php?t=658362

Wahrscheinlich gehört ein etwas verqueres Verständnis von Humor dazu, diese Bilder lustig zu finden, aber ich tue es.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 13. Januar 2009 um 12:26 Uhr
 
Champagner ist überbewertet Drucken
Immobilienkrise, Aktiencrash, all das hat was mit Überbewertung zu tun. Doch warum können denn nicht alle Übertreibungen irgendwann mal zusammenbrechen? Die französische „Champagne" ist beispielsweise vollkommen überschätzt...

Anlässlich von Nicky's Festtag habe ich uns mal einen Moet&Chandon Brut Imperial besorgt. 36€ vollkommener Tropfen, in der Flasche gegärt und wahrscheinlich zusätzlich durch den ortsansässigen Priester geheiligt.


Ja, er schmeckt, er schmeckt sogar richtig gut. Das Perlen ist richtig angenehm und verschwindet schon nach kurzer Zeit wieder von der Zunge, aber nein, er ist für mich keine 36 Euronen wert. Dafür bekomme ich 6 leckere Flaschen Freixenet oder eine gute Flasche Whisky.


Aber egal, jetzt ist er vernichtet, es hat geschmeckt und sollte ich nicht zufälligerweise durch einen großen Börsengewinn zum Millionär aufsteigen, werde ich mir dieses edle Gesöff so schnell nicht mehr leisten.
Prost!

karstadt.de - Wein & Spirituosen

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 23. Juni 2009 um 21:22 Uhr
 
Federal Reserve Bank vs. SEB Bank Drucken
Also jetzt mal wirklich: General Motors geht hopps, weil denen die Moneten ausgegangen sind, die Versicherungen in Deutschland dürfen nicht unter den breit ausgespannten Rettungsschirm und Herr Steinbrück bekommt graue Achselhaare, weil der Haushalt schief hängt.


Ich glaube, die haben alle noch nichts von der SEB Bank gehört. Die hat mir nämlich heute Vormittag 2.000€ geschenkt. Einfach so, ohne Zinsen, ohne Gebühren, zack, rauf aufs Konto. Klar, die muss ich in monatlichen Raten abdrücken, aber das Geld ist kostenfrei. Es lebe St. Lucia.


Während die Amerikaner also stolz auf ihre Federal Reserve Bank sind und die Dollars für „0-0,25%" an ihre Geschäftsbanken rauswerfen, geht man hier in Deutschland einfach zur SEB Bank und macht das den Amis nach. Nur dass wir uns dabei nicht die eigene Währung kaputtmachen...
Die Info über das SEB-Angebot nutzt euch allerdings wenig, denn die bieten das nicht mehr an.


Nichtsdestotrotz: Danke SEB für euer kostenloses Geld!

P.S. Bei der comdirect gibts auch kostenlose Konten :-)

comdirect

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 17. Mai 2009 um 12:31 Uhr
 
Aufmerksamkeitstest - erst schauen, dann lesen! Drucken

 

Versucht einfach zu zählen, wie oft die weiße Mannschaft sich den Ball hin und her wirft. Ist gar nicht so einfach!

Zuletzt aktualisiert am Montag, 12. Januar 2009 um 16:12 Uhr
 
Heute HÜ, morgen HOTT Drucken
„Ey Kalle, guck dir mal den dummen Banker da drüben an. Hatten janzen Kopf voll, aber richtisch schaffen tuter och nich. Los, stell ma dein Bier wech, stell die Schubkarre an die Wand und dann ab nach Hause. Dunkeltuten für heute."

Nicht, dass ihr jetzt denkt, ich will mein Berufswunsch aufgeben und arbeite ab morgen bei Kalle in der Werkstatt, aber manchmal denke ich mir, dass es gar nicht so schlecht wäre, abends einfach mal (frei nach Grönemeyer) den „Kopf aus zu machen".

Der Bauarbeiter hat ein Tagesziel, sieht am Ende des Tages und nach dem Feierabendbierchen, was er geschafft hat, geht nach Hause und braucht einfach „nur" am nächsten Tag wiederkommen..

Bei mir scheint es momentan einfach keinen geregelten Tagesablauf zu geben. Den einen Tag ist so viel zu tun, dass ich am Anfang des Tages bezweifle, dass ich die Arbeit noch in diesem Leben schaffe und an anderen Tagen wartet man auf Ergebnisse, Abstimmungen, etc. und schaukelt sich (jetzt mal ganz plakativ gesprochen :-)) die Eier.

Na ja, ab nächster Woche hab ich Urlaub, dann kann ich hoffentlich mal ein wenig abschalten, einfach mal wieder ein bisschen Counterstrike zocken (böses Killerspiel) und darauf warten, was mir der Weihnachtsmann so Schönes bringt.

„Ey Kalle, guck mal, da oben, der Stahlträger....RUMS....Kalle?Kalle?" --> Bei allem Rumgejammere: ist vielleicht doch nicht so schlecht im Warmen und Trockenen zu sitzen und den Kopf rauchen zu lassen...

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Februar 2009 um 22:33 Uhr
 
Mein Wecker und ich Drucken
Auf die letzte Woche zurückblickend muss ich sagen: Die Beziehung zwischen meinem Wecker und mir ist keine sehr freundschaftliche.

Bis vor kurzem wusste ich nicht einmal, dass man dieses Ding sogar so einstellen kann, dass es einen morgens mit einer 4 als erste Zahl wecken kann. Unmögliche Erfindung finde ich.

In der letzten Woche kam das zusammen, was eigentlich nicht passieren soll: Zeitlicher Stress auf Arbeit und Termindruck in der Uni. Dazu noch zwei Präsenztage an der TFH und schwuppdiwupp war das Freizeitleben auf eine halbe Stunde fernsehen am Abend zusammengeschrumpft. Kein PC, kein ICQ, kein telefonieren...nichts, außer Arbeiten, Uni, schlafen, Arbeiten, Uni, schlafen, ...

Mein Bauch macht sich erstaunlicherweise noch nicht bemerkbar. Entweder kann ich also mittlerweile mit dem Stress besser umgehen oder aber der denkt sich, dass er mich damit erst einmal verschont und später wieder zuschlägt.

Na ja, ich habe mit jetzt zumindest mal eine von diesen tollen „Relaxation Music"-CDs geholt. Habe mir gestern Abend gegen 22 Uhr die Kopfhörer in die Ohren gesteckt und simsalabim, schon cirka eine halbe Stunde später hab ich mich in einer ganz anderen Welt wiedergefunden. Ist schon echt erstaunlich, was diese Musik mit einem machen kann. Ich hab noch nicht geschlafen, aber ich war auch nicht mehr ganz wach, habe einfach nur der Musik gelauscht und der ganze Körper hat sich entspannt. Das werde ich mir in Zukunft öfter mal gönnen. Schaden kann das jedenfalls nicht!

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Februar 2009 um 22:32 Uhr
 
Pechvogel 2008 Drucken
Ich kenne mich mit der chinesischen Kultur nicht aus, aber ich weiß, dass das Jahr 2008 mit Sicherheit das "Jahr der Ratte" und nicht "Jahr des Pechvogels" ist...

Aber wir sind ja auch in Deutschland und da gilt eben nicht der chinesische sondern der gregorianische Kalender. Hiermit erkläre ich das Jahr 2008 ganz offiziell zum "Jahr des Pechvogels".

August 2008: Der Chris steigt auf einen kleinen Schrank, telefoniert dabei mit Nicky und dann fällt der Schrank um. Chris fällt rücklings runter und prallt direkt auf der Türschwelle auf. Folge --> 2 Wochen krankgeschrieben und noch immer Rückenschmerzen.

September 2008: Der Chris hat zu viel Stress, isst zu fettig und holt sich ne schöne Magenschleimhautentzündung. Folge --> 1 Woche krankgeschrieben und bis heute ständig aufpassen, was ich esse.

November 2008: Der Chris spielt wie jeden Sonntag Hallenfußball und wird von seinem eigenen Mitspieler umgerannt. Prellt sich das Knie und bekommt nen dicken lila-blauen Fleck unter dem Schlüsselbein. Folge --> 1 Tag zuhause und sicher noch 'ne Weile Spaß mit dem Knie.

Mal schauen, was das Jahr 2008 noch so bringt. Auf Arbeit wird schon kräftig gelacht. Mein Chef meinte heute nach meinem Unfallbericht per SMS: "Sie sind schon ein interessanter Mitarbeiter."

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Februar 2009 um 22:31 Uhr
 
Master nebenbei... Drucken

Das Bild ist zwar schon ein bisschen älter und stammt aus einer Zeit, wo die Unisessions nach der Arbeit noch bis kurz nach 0:00 gingen, aber ungefähr so könnt ihr euch meinen Alltag momentan vorstellen :-)

Die letzten drei Tage war ich nie vor 22 Uhr zuhause, insgesamt also immer über 14 Stunden aus dem Haus und momentan scheint es kein Ende zu nehmen. Ich werde am Ende des Semesters wohl erstmal eine Kur brauchen :-).

Aber Gott sei Dank ist das Studium keine Wurst und hat EIN Ende. (Kalaueralarm) Nach diesem Semester noch ein relativ lässiges Halbjahr, dann die Masterthesis und TADIM, dann kann ich mit stolzer Brust auf meine Visitenkarte schreiben:

Christian Borngräber, Master of Arts (M.A.).

Davon kann ich mir dann zwar auch erstmal nichts kaufen, aber was fürs Ego hab ich getan...

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 23. Juni 2009 um 21:23 Uhr
 
IKEA ist eine Sekte Drucken

"Schatz, wir brauchen drei Regalböden und ein bisschen Deko für's Arbeitszimmer."

So (oder so ähnlich) hat der heutige Tag angefangen. Ich wollte heute eigentlich einen "Ruhetag" einlegen. Die Situation auf Arbeit ist momentan ein wenig undurchsichtig, mein Magen macht mir immer noch reichlich zu schaffen und an Schlaf war in der letzten Woche oft nicht zu denken. Aber gut, ein bisschen bei IKEA shoppen kann ja nicht schaden...

Denkste! Auch diesmal sind wir wieder mit einem vollen Einkaufswagen an der IKEA-Kasse erschienen und durften uns über einen dreistelligen Betrag auf der Kassenanzeige freuen. "Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gerade über 200€ für Kleinkram ausgegeben."

Das erstaunliche bei IKEA-Einkäufen ist, dass man zwar den ganzen Fahrstuhl voller Zeugs hat, wenn man nach Hause kommt, aber wenn das erst einmal alles seinen Platz in der Wohnung gefunden hat, fühlt man sich nicht so, als hätte man gerade den halben IKEA leergekauft und zwei schwere Einkaufswagen über den Parkplatz bugsiert.

IKEA ist eine Sekte! Bei Scientology merkt man ja auch erst ziemlich spät und nach vielen "Seminaren", dass einem das Geld aus der Tasche gezogen wird. :-)

Fazit: Ich bin jetzt offzielles Sektenmitglied.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Februar 2009 um 22:28 Uhr
 
Kampf den Voyeuren Drucken
Es ist soweit, ich kann wieder Licht im Schlafzimmer anmachen, ohne, dass mir meine Nachbarn von Gegenüber zuwinken können.

Nachdem Jaloucity uns einen Kostenvoranschlag für die Ausstattung unserer 2,70m großen Dachfenster mit Plissees in Höhe von 900€ vorgelegt hat, mussten wir uns eine Alternative einfallen lassen.

Milchglas-Folie!

Eine kleine, dünne Folie ganz groß. Einfach nur das Fenster feucht machen, Folie drauf, ein wenig abziehen und fertig.

Zwar kann ich meinen eigenen voyeuristischen Trieben nun nicht mehr nachgehen, aber wenn ich im Bett liege, kann ich immer noch die Sterne sehen. Hah, wer hat schon so eine tolle Aussicht? :-)

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Februar 2009 um 22:29 Uhr