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Vorbereitung & Ausrüstung
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Die Idee erwuchs
Es war eine Schnapsidee an einem klaren Wintertag. Es war spontan und das war auch gut, als ich den Äxcel gefragt habe, ob er Lust hat, mit mir den Meraner Höhenwanderweg zu begehen. Zu diesem Zeitpunkt war die Idee des Wandern schon zwischen dem Basti und mir erwachsen, an diesem Tag nahm sie aber konkrete Züge an. Dass wir letztlich doch zu zweit gegangen sind, hängt weniger mit fehlendem Willen als vielmehr mit den unmenschlichen Arbeitsbedingungen in schweizer Krankenhäuser zusammen. :-) Infos zum Meraner Höhenwanderweg
Der Meraner Höhenwanderweg ist, je nach herangezogener Quelle, zwischen 90 und 100km lang und kann an einem beliebigen Ort entlang des Rundwanderweges begonnen werden. Die Durchschnittshöhe von 1.000m-1.500m ermöglicht die Begehung bis spät in den Oktober hinein, wobei der nördliche Teil des Meraner Höhenwanderweges hier eine Ausnahme macht. Die Stettiner Hütte ist auf 2.875m gelegen und bildet damit den höchsten Punkt der gesamten Tour. Dieser Teil des Weges ist nur in den Sommermonaten begehbar und erfordert neben einer guten Ausrüstung auch ein wenig Kondition. Soll heißen: einem Aufstieg mit Turnschuhen ist dringend abzuraten. Der Meraner Höhenwanderweg kann an vielen Stellen des Weges auch verlassen werden und individuelle Touren entlang des Weges sind möglich. Wem die 100km der Wanderweges also nicht ausreichen, kann sich an einigen Stellen seine Tour also verlängern.
Neben klassischen Medien habe ich natürlich auch das Internet für die Recherche herangezogen und neben der offiziellen Meraner Höhenweg Webseite auch zahlreiche Reiseberichte gefunden. Besonders gefallen hat mir der Bericht von Reinhard Jakubowski aus dem Jahr 2008. Unsere Ausrüstung
Es ist doch erstaunlich, was man für so eine Tour alles benötigt. Obwohl ich sehr gerne wandere, bin ich über ausgedehnte Ein-Tagestouren nicht hinaus gekommen und hatte folgerichtig bislang keinen Bedarf an einem großen Rucksack und besonders leichter Kleidung. Äxcel erging es dabei noch ein wenig schlechter als mir, denn bei ihm fehlte eigentlich alles, sogar Schuhe und Jacke musste er sich neu kaufen. Das geht ganz schön ins Geld. Wer also glaubt, den Meraner Höhenwanderweg einfach mal so dazwischen zu schieben, ohne bereits eine kleine Ausrüstung parat zu haben, der wird sich wundern, was man bei solch einer Mehrtagestour alles so braucht. Ich habe an dieser Stelle einfach mal alle Dinge, die ich in meinen Rucksack gepackt habe, aufgelistet und die Gewichtsangabe ergänzt. Die Preise für die einzelnen Teile sind die UVP der Hersteller, vieles konnte ich reduziert kaufen, doch insgesamt habe ich knapp 500€ für die Ausrüstung bezahlt. Doch wie ihr seht, lohnt es sich einfach in Funktionskleidung zu investieren. Diese hat nämlich nicht nur die Funktion, dass sie schnell trocknet, sondern sie ist zusätzlich auch noch vergleichsweise leicht und entlastet damit merklich den Rücken. Die meisten Teile meiner Ausrüstung, die ich neu für diese Tour gekauft habe, kommen von Kaufhof oder Karstadt Sport, ganz besonders kann ich aber das Globetrotter in der Berliner Schlossstraße empfehlen. Hier gibt es alles, was das Herz des Outdoorfreundes hochschlagen lässt, wenn auch zu etwas überteuerten Preisen. Ich habe meine Tamrac-Kameratasche bei Globetrotter gekauft, weil ich dort die Größe gut einschätzen konnte, schließlich muss meine EOS 400D mit Kameragriff und angesetzem Reisezoom noch gut in die Tasche passen. Bei Amazon gibt es diese Tasche aber gut 10€ billiger. Jedoch bin ich der Überzeugung, dass man für gute Beratung auch gutes Geld bezahlen muss und an qualifizierten Fachkräften hat es dem Globetrotter nicht gemangelt.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, 10. August 2009 um 06:50 Uhr |












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